Ergotherapie

Was bedeutet Ergotherapie:

  • ergon      = (griechisch) Werk, Tat,
                         Aktivität, Leistung
  • Therapie = Krankheitsbehandlung

Ergotherapie gehört zu den medizinischen Heilberufen.
Der Begriff Ergotherapie stammt aus dem Griechischen und besagt so viel wie:
Gesundung durch Handeln und Arbeiten.
Erdle Jannina (Ergotherapeutin)

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken.

Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen. (DVE 08/2007, www.dve.info)

Behandelt werden Menschen mit / nach z. B.:
  • Schlaganfall
  • Schädel-Hirn- Trauma
  • Querschnittslähmung
  • Multiple Sklerose
  • Sensibilitätsstörungen (z. B. PNP)
  • Wachkoma
Behandelt werden Menschen mit:
  • Verletzungen der Muskeln, Sehnen, Bändern der oberen Extremität
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Frakturen
  • Amputationen
  • Zustand nach Operationen (Narbenversorgung)
  • Verbrennungen/ Erfrierungen
Behandelt werden ältere Menschen mit:
  • Dementiellen Erkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer)
  • Morbus Parkinson
  • Schlaganfall
  • Psychosen und Neurosen
Behandelt werden Menschen mit z.B.:
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörung
  • Depression/ Manie
  • Schizophrenie
  • Suchterkrankungen
Behandelt werden Kinder und Jugendliche mit:
  • Entwicklungsstörungen
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Legasthenie, Dyskalkulie
  • Feinmotorikstörungen
  • Unsicherer Händigkeit
  • Auffälligkeiten im Sozialverhalten